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1.2 Raum und Raumbezug

Unter dem Begriff Raum wird umgangssprachlich zumeist die spezielle Ausprägung als umbauter Raum verstanden.
In der Mathematik wird von der Realität abstrahiert und Raum als n-dimensionales Wertesystem von Funktionen über n voneinander unabhängige Variablen aufgefaßt.
Diese Auffassung von Raum ist im Rahmen dieser Arbeit zu allgemein, statt dessen möchte ich unter Raum den mathematischen Begriff auf ein bis drei Dimensionen einschränken.
Objekte in einem Raumes können eine maximal ebenso große Dimensionaliät besitzen. Sie zeichnen sich durch räumliche Eigenschaften wie Lage, Ausdehnung und Orientierung aus. Die Lage schafft einen Raumbezug, genauer einen Bezug zum Ursprung des Raums.
Wenn Raumbezug durch die Angabe von Koordinaten hergestellt wird, möchte ich von direktem Raumbezug sprechen.
Indirekter Raumbezug wird mittelbar über andere, ihrerseits jedoch raumbezogene Objekte hergestellt und die relative Lage zu ihnen, etwa das Enthaltensein in oder das Benachbartsein zu ihnen. Solcher indirekter Raumbezug ist im allgemeinen weniger exakt.
Vielfach wird auch die Zeit als eine Erweiterung des Raums um eine Dimension angesehen, entsprechend der Raum dann 4D-Raum genannt. Zeit besitzt aber gegenüber den ersten drei Raumdimensionen eine andere Qualität, da sie selbst eine Orientierung hat. Ich möchte sie daher nicht im engeren Sinn als zum Raum gehörende Dimension bezeichnen.


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