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1.3 Simulationsmodell


Simulationsmodelle grenzen sich in der Untersuchungsmethode von analytischen Modellen ab.
"Modelle mit analytischem Lösungsansatz erlauben es, in ein Gleichungssystem, das die vorhandenen Systembeziehungen wiederspiegelt, bestimmte angenommene Werte einzusetzen und in einem geschlossenen Lösungsdurchlauf den zu ermittelnden Systemzustand direkt zu bestimmen. In Simulationsmodellen dagegen wird der Modellzustand Schritt für Schritt fortgeschrieben, d.h. die Zwischenergebnisse der Berechnung besitzen eine Interpretation als Zwischenzustände des Originals." (s.[Pag91], S. 4)
Wie die Eigenschaften von Modellen im allgemeinen lassen sich auch die Eigenschaften von Simulationsmodellen klassifizieren nach kontinuierlich oder diskret, deterministisch oder stochastisch.
Charakteristisch für kontinuierliche Simulationsmodelle ist ein System von nicht direkt lösbaren Differentialgleichungen, die schrittweise nach numerischen Integrationsverfahren, wie dem Euler-Verfahren oder dem Runge-Kutta-Verfahren, gelöst werden können.
Lösungsansätze für diskrete Simulationsmodelle sind Verfahren, die die Zustandsübergänge zu diskreten Zeitpunkten fortschreiben, wobei zwischen ereignisorientiertem, transaktionsorientiertem, aktivitätsorientiertem oder prozeßorientiertem Modellierungsstil unterschieden werden kann.


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