Folgende Anforderungen stelle ich an die Schnittstelle zwischen dem
Mobile-Kernsystem und dem GIS ArcView:
Anforderung 1: Die Simulationsmodelle sollen eng mit dem GIS
gekoppelt werden können.

So kann eine hohe Flexibilität des Anwendungsspektrums bei gleichzeitig
geringem Bedienaufwand durch Automatisierung erreicht werden. Durch die
Erstellung einer Programmierschnittstelle soll der relativ gesehen höhere
Porgrammieraufwand der engen Kopplung ohne Einbettung auf das Maß
engen Kopplung mit Einbettung reduziert werden. (vgl. Abschnitt
Bewertung der Kopplungsklassen, S. 48)
Anforderung 2: atomare Bausteine, die mit dem GIS gekoppelt sind,
sollen für die Kontrollinstanzen Mobile Communication Manager und Local
Communication Manager so zu behandeln sein wie Bausteine, die nicht mit dem GIS
gekoppelt sind.
Anforderung 3: Soweit möglich sollen die unterschiedlichen atomaren
Bausteinklassen die Schnittstelle zum GIS in gleicher Weise nutzen können.
Es soll für die Schnittstelle keine Rolle spielen, ob es sich bei dem
aufrufenden Baustein um eine Datenquelle, eine Auswertungsmethode, ein
Simulationsmodell oder eine Datensenke handelt, der die Schnittstelle nutzt
Anforderung 4: Die Programmierschnittstelle sollte aus möglichst
wenigen Java-Klassen bzw. Avenue-Scripten bestehen, um der ProgrammiererIn das
Erlernen des Aufbaus zu erleichtern.
Anforderung 5: Kontroll- und Datenfluß der darunterliegenden
Dienstschnittstelle sollten nach Möglichkeit für die
AnwendungsprogrammiererIn verborgen bleiben.
Anforderung 6: Der Programmieraufwand zur Erweiterung der
Datenschnittstelle sollte möglichst gering sein.