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5.3.1 Kontrollfluß

Der Ablauf der Simulationsmodelle, Ausführungsmethoden, usw. ist in den einzelnen Bausteinen gekapselt. Die Kontrolle des Ablaufs der Bausteine als Ganzes hat der MCM insgesamt bzw. die LCM auf jedem einzelnen Rechner.
Sollen mit dem GIS gekoppelte Bausteine mit anderen Bausteinen kommunizieren, ob letztere nun auf dem Macintosh oder auf anderen Rechnern ablaufen, so findet die direkte Kommunikation ausschließlich über den Local Communication Manager des Macintosh statt. Die Kontrolle dafür obliegt ganz dem Local Communication Manager, der Datenaustausch findet zur Experimentlaufzeit nur über die Eingabe- bzw. Ausgabeports statt.
Prinzipiell gibt es die beiden Möglichkeiten, das GIS als Client und das MOBILE-Kernsystem als Server auftreten zu lassen oder umgekehrt.
Da das MOBILE-Kernsystem die GISS-Kontrolle innehat, ist es erforderlich, daß das GIS als Server arbeitet. (siehe Abschnitt Lage der Kontrollkomponente des Geographischen Informations- und Simulationssystems (GISS, S.35)
Die Bausteine werden nebenläufig ausgeführt. Aus diesem Grund ist es notwendig, den Zugriff auf das GIS so zu kapseln, daß nicht mehrere Bausteine gleichzeitig dieselben Daten im GIS benutzen. Um keine allzu komplizierte Konfliktbehebung entwickeln zu müssen wird der Zugriff auf das GIS als Ganzes exklusiv durchgeführt.
Um sicherzustellen, daß das GIS seiner Funktion als Server gerecht werden kann, muß es zuvor gestartet und initialisiert werden.
Teile der Initialisierung werden Java-seitig ablaufen müssen, andere wiederum werden besser in ArcView durchführbar sein.
Um die Kontrolle ArcViews während eines Experimentlaufs adäquat verwalten zu können, muß die Schnittstelle dem Local Communication Manager einen Zugriff auf wesentliche Zustände der Schnittstelle ermöglichen. Zu den wesentlichen Zuständen zählt etwa der Fortgang des Experiments oder das reguläre Beenden ArcViews nach Abschluß des Experiments. Die Verwaltung der nötigen Zustandsdaten findet in einer Session statt: Sie ist die Entsprechung zum Ablauf eines Experiments im Mobile-System. Dabei wird eine Session definiert als der Ablauf des höchsten Experiments, also desjenigen Experiments, das nicht selbst Teil eines Experiments während des aktuellen Experimentlaufs ist.


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